Wenn ich erwarte dass die anderen wissen/fühlen was ich brauche,
verwechsle ich dann die anderen mit meinen Eltern
und mich Erwachsene mit dem Baby das ich war?
Wenn Eltern nicht schwingungsfähig sind, wenig empathisch
und das Baby so in eine Not gerät
weil es seine Bedürfnisse nicht erfüllt erfährt
aber sich nur durch schreien und weinen ausdrücken kann... was passiert dann?
Ich habe heute das Dilemma dass ich glaube das andere doch merken/fühlen (müssten) was ich brauche, fühle und denke...
Mir erfasst regelmäßig eine Verwirrung, ein Kampf-Modus, ein äußerer Kritiker und Rebell
und schließlich eine tiefe Verzweiflung und Wut... gerade im Kontext Therapie/Arzt/Betreuung..
Dort ist meine Erwartung am stärksten ausgeprägt gefühlt und verstanden zu werden.
Aber jeder kommt irgendwann an einen Punkt an dem er etwas nicht erfüllen kann...
Die Frage ist; warum kommuniziere ich nicht unmissverständlich was ich fühle und brauche?
Weil ich es nicht spüre.
Weil ich nicht bei mir bin.
Weil ich nicht selbstempathisch bin in diesem Moment.
Weil ich an den anderen meine Verantwortung auslagere.
Weil ich Angst habe dann abgelehnt, ausgestoßen zu werden.
Und weil da etwas kleines trotziges in mir ist
das endlich endlich erfahren möchte
dass sich jemand bemüht und es ihm gelingt
zu erspüren was ich fühle und brauche.
Ein unerfülltes Bedürfnis... das nie gestillt wurde.