Ich bin blickdicht.
Ich habe es mir ausgeredet.
Über die Jahre war ich gut.
Ein offenes Buch. Leicht zu lesen. Verständliche Sprache.
Notfalls Gebärdensprache, gemalte Bilder und all das Tanzen.
Alles war lesbar.
Ich dachte das auch.
Mir wurde ein "offenes Wesen" attestiert. Zugewandt und freundlich.
Fanden mich auch die Ärzte.
Aber verstanden hat mich trotzdem keiner.
Ich lies mich liegen um das Wesen der anderen zu fühlen.
Ich glaube ich habe vieles gelesen und gefühlt.
Es hat mir nur nicht geholfen dazu zu gehören und nicht mehr anders zu sein.
Die Farben dazwischen...
Bindungsstörung? Ist es das?
"Was du suchst sucht dich"
Ich bin wie ein Wolf der die Fährte wittert.
Auch gegen den Wind.
Aber da ist nichts.
Ich habe mir die "Augen ausgerissen" um sie mir anzusehen.
Aber nichts auffälliges.
Mich ins Dunkel eingeschlossen um mir zu begegnen.
Meine Schatten waren verstehbar und integrierbar.
An den äußeren Vergleichsmöglichkeiten scheitere ich.
Also lasse ich sie weg.
Definition und Schublade..
Etwas ist mystisch an mir.
Und ich bleibe wach.
So Rätselhaft dieses ganze Leben ist
was ist es was es lebt?
Was ist es das ich bin?
Ich kann mich nicht suchen, ich bin es.
Ich kann mich nicht sehen. Ich bin es.
Ich kann mich nicht denken.
Die Gedanken erscheinen bereits in mir.
Die Gefühle erscheinen in mir.
Die in der alles erscheint...
Was es ist.
Kann ich mich nie wissen?
Und Gott ist in mir, ich bin in Gott?
Dieses Schweigen?
Ist alles Nichts?
Und Ewigkeit?
Wie geh ich Heim?
In das ich schon bin?
Wo bin ich?
Bereits.