"Und wen will ich lieben? Ich liebe meine Quelle, die mir das Leben geschenkt hat. Mit tiefer Dankbarkeit erkenne ich, wie herrlich ich erschaffen bin, in Anlage und Aufbau so vielfältig und wunderbar, dass die Vorstellungskraft es nicht erfassen kann.
Ich erkenne, wie empfindsam und empfänglich ich bin. Ich erkenne, dass meine Gedanken und Überzeugungen mich sowohl krank machen, als auch heilen können, dass sie aber auch imstande sind, das erstaunliche Gebilde meines Körpers, das ich von meinem Schöpfer empfangen habe, zu zerstören. Ich liebe meine Quelle, die mir das Leben und den freien Willen gegeben hat, mich zu entscheiden: Ich kann frei wählen, ob ich bedingungslos lieben will oder nicht. Ich kann frei wählen, ob ich traurig sein will oder nicht, ob ich erschaffen oder zerstören will. Dafür liebe ich meine Quelle. Und solange ich liebe, werde ich die Möglichkeit der Wahl erkennen.
Erfüllt von meiner Liebe bin ich dankbar für das, was ich bin. ...
Niemand ist böse, es sei denn er fühlt Schmerz. Meine Liebe lindert Schmerzen. ...
Aber wie werde ich auf die Handlungen anderer antworten? Mit Liebe. Denn so wie die Liebe der Schlüssel zum Öffnen von Menschenherzen ist, ist sie auch mein heiliger Schutz, der die Pfeile des Hasses und die Speere des Zorns in Liebe verwandelt, so dass Gegenerschaft und Entmutigung ihre Kraft verlieren. Die Liebe wird mich in der Menge schützen und wenn ich allein bin. Verzweiflung und Unruhe verlassen mein Leben. ..."
http://www.puramaryam.de/rolle2.pdf