ich liebe.
doch ich liebe aus der distanz.
kommt mir jemand zu nahe
muss ich mich schützen.
ich will nicht besitz sein.
ich fürchte den käfig
und jede fessel
.jeder mensch ist liebenswert.
und ich liebe die schönheit in allen.
würde ich besessen und kontrolliert werden
könnte ich nicht mehr die ganze welt lieben.
es sei denn ich hätte noch raum zum atmen.
raum zum tanzen.
vielleicht wirke ich flatterhaft.
aber das ist nicht wahr.
es hat tiefe.
jeder mensch ist einzigartig wunderschön.
doch aus angst vor auflösung kann ich nicht anders
als tanzen.
ich bleibe eine träumerin
alle seelenteile suchen nach erfüllung, nach erfühlung
meine sehnsucht bleibt ungestillt.
und dann merke ich;
der für den ich lebe
der für den ich sterbe
den den ich über alles liebe
es ist gott
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