Donnerstag, 11. April 2013




traumloser schlaf
leben

kalt zieht die erde
an mir vorbei

und fällt
aus allen sternen
in die einsamkeit

noch bin ich wach
noch hat mich
kein schlaf gepackt

noch seh ich
den boden der trümmer

ich kan atmen
und gott lobpreisen

aber den schmerz
kann ich nicht liebhaben

kann nicht den körper
der schmerz fühlt
liebhaben

die falschen entscheidungen
lasten wie beton

es ist nicht viel
es sind 0,5 mg

es ist das bisschen 
blaue oder weisse
und dazu wasser ein schluck

es ist nicht viel

dies bisschen
rettet mein leben

wie verrückt

muss leben

sein

muss ich
sein

wie verrückt
wie traurig


das gefühl,
die zeit vergeht nicht

und ich kann sie mit nichts fühlen

doch immer lauf ich im supermarkt
am seil vorbei

so schön günstig und stabil

und die kraft weiter zu gehen
die zuversicht

aber welche zuversicht?

so wie es ist
ist es kein leben mehr

so wie es ist


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