in deinen augen gnade
bin ich angstfrei; glück
bitte ich dich
diesen letzten wunsch zu gewähren
in die befreiung einzutreten
haben wir das recht?
frag ich gott
was sagt er
flüstert er uns?
bin ich über meine grenze gegangen
wer holt mich sicher zurück
bin ich dem leben noch gewachsen
oder ist eher jenseits diesem glück
denn wir lassen nicht das leben
nur den ort
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ich kann nur sprachlos bitten
noch und noch
ein zwinkern höchstenfalls
mein offener trockender mund
meine kalten hände
ein schauer lieg auf allem
alles kämpf um leben
und doch bin ich verfall
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nie will ich den schauder leben
lebendig eingesperrt
sie sagen tage
aber jahre fühlen sich genauso an
ein leben
ein vegetieren
ich hadere mit gott
dem großen bamherzigen
ich hadere mit meiner schuld
die unverzeihliche, so glaube ich
ich bin nicht hier, nicht dort
ich kann mich von der decke sehen
manchmal höre ich sphärische musik
dann den föhn der meinen kalten händen leben geben soll
die anderen sind da
aber wir sind wie getrennt
ich bin zwischen den welten
und mir tut so vieles so leid
jetzt da ich sprachlos liege
und warte
dass der tod mich holt
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