Mittwoch, 18. Dezember 2013

in deinen augen gnade

bin ich angstfrei; glück

bitte ich dich
diesen letzten wunsch zu gewähren

in die befreiung einzutreten

haben wir das recht?

frag ich gott
was sagt er
flüstert er uns?

bin ich über meine grenze gegangen
wer holt mich sicher zurück

bin ich dem leben noch gewachsen
oder ist eher jenseits diesem glück

denn wir lassen nicht das leben
nur den ort

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ich kann nur sprachlos bitten
noch und noch

ein zwinkern höchstenfalls

mein offener trockender mund
meine kalten hände

ein schauer lieg auf allem
alles kämpf um leben
und doch bin ich verfall

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nie will ich den schauder leben
lebendig eingesperrt

sie sagen tage
aber jahre fühlen sich genauso an

ein leben
ein vegetieren

ich hadere mit gott
dem großen bamherzigen

ich hadere mit meiner schuld
die unverzeihliche, so glaube ich

ich bin nicht hier, nicht dort

ich kann mich von der decke sehen

manchmal höre ich sphärische musik

dann den föhn der meinen kalten händen leben geben soll

die anderen sind da
aber wir sind wie getrennt

ich bin zwischen den welten

und mir tut so vieles so leid
jetzt da ich sprachlos liege
und warte
dass der tod mich holt





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