Selig sind die Sehnsüchtigen
"Immer aber ist Sehnsucht ein von Hoffnung gebrochenes Weh, ein perspektivisches Nichtgenügen, ein Schmerz mit Aussicht, eine vorläufige Melancholie.
In der Sehnsucht sind Tränen über Versagtes, Entzogenes, Verbotenes, Unerreichbares, über Abbrüche, Halbheiten, Bruchstücke unserer Existenz.
Aber das in der Sehnsucht wehmütig Ersehnte erscheint im Horizont der Hoffnung, erscheint als Teil eines größeren Ganzen, das sich noch zeigen wird."
Bernhard Meuser
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