Freitag, 8. Oktober 2021

Psychosen als den Versuch Täterintrojekte zu entlarven und zu eliminieren

ich lese gerade das Buch "Innerer Kritiker, Verfolger und Zerstörer" von Jochen Peichel.

Ich möchte dazu folgendes schreiben;
Wenn man sich mit dem Täterintrojekt so identifiziert dass es tatsächlich
in das Selbst genommen wird und nicht in Du -Botschaften (innerer Kritiker) sondern in Ich-Botschaften spricht, ist der Versuch der Loslösung nicht das Entstehen des inneren Kritikers (alleine)
sondern einer Psychose.

Das infizierte Ich merkt trotz Identifizierung mit dem Täterintrojekt dessen Fremdeinfluss
und sucht sich (gesunder weise) davon zu befreien. 
(chapeau an unsere intelligente aufmerksame Psyche und deren Wille zur Heilung)
(ps: Natur sucht immer Heilung. Ausgleich und Harmonie. Das gilt für alles Leben bis zur göttlichen Ordnung und kosmischen Gesetzen)

Da das Introjekt im Ich ist (und nicht nur in einem Selbst-Anteil) 
fängt das Ich an sich aufzulösen (Psychose). Vielleicht um in diesem Auflösungsprozess
den dysfunktionalen und krank machenden Teil (Täterintrojekt) zu entlarven
und schließlich, bestenfalls, zu eliminieren.

Ich hatte und habe dieses Thema auch.
Und ich nenne es "der Spreißel in meiner Seele".
Denn dieses Bild beschreibt es ganz treffend.

So können Psychosen als Selbstheilungsversuch verstanden werden.

Nur leider fehlt noch das Wissen darüber und dann die adäquate Begleitung.
(statt das alleinige verabreichen von Neuroleptika).

In diesem Kontext kann eine Psychose als "letzter" Selbstheilungsversuch verstanden werden
wenn das Täterintrojekt so tief sitzt dass eine Ego-State-Therapie an ihre Grenzen kommt.

Wobei das alleinige Wissen über Täterintrojekte und begleitender und selbstständiger Arbeit damit
helfen kann, ohne Psychosen, an den Kern zu kommen.

Weitere Ideen und Heilungswege dazu sind in Arbeit







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