müde.
und der Schlaf nagt
an meiner Seele
ungefragt
ein Tag verlässt
den Schatten
das die Nacht
sich über mich
legt
das etwas Geborgenes
meinen Namen
durch die Wälder trägt
das etwas müdes
abgewandt von mir
die Welt versteht
wo sich etwas offen legt
das sich meinem Blick entzieht
wenn alles dunkel ist
.....
sie fühlte sich wie etwas müdes
weggeworfenes
an
das aus dem dunkel schleicht
und alles an ihr vorbei geht
das kein blick
an ihren augen hängt
und nur das leere
zwischen den ritzen im asphalt
kaum eine junge blume gebärt
so ungesehen war alles leben
und jetzt fällt müder erster schnee
.........
in den wortlosen fingern
die an armen sind
die hängen von den schultern
wenn der rücken krumm
vom tragen
der lasten
kein wort mehr kommt
wenn auch der mund
wie versiegelt erscheint
weil die worte darin
keinen raum haben
zum entstehen
und weil die lippen
wie aufeinander geklebt
oder genäht
das nur der letzte schnee
von etwas weiss
....
die kerze leuchtet unbeirrt
im lichtschein
so da
und nicht fort
und warm
und hell
wie eine freundin
die einfach da ist
.....
im schnee liegt meine hoffnung
schneeflocken
die leicht vom himmel fallen
wie federn
so weiß
wie in kindertagen
so schön
etwas ganz besonderes
geschieht
weil es alles
in eine weiße
decke hüllt
die vielleicht liebt
danke
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