Schrei.
nichts das dich malen kann
nichts das dich schreiben kann
nichts das dich kleiden kann
du bist nackt.
Schmerz.
tonlos
webst du Brüche
in meiner Seele
weil niemand weiss was es heisst
damit zu leben
der Ekel graut in meiner Seele
von den Tagen die nie kamen
den Tagen die noch kommen müssen
ohne dich
wie scherbig bin ich
wie zerborsten
keine Fragen mehr
zu meinem Leben
wie ich taummle
ohne Fall
wie ich feige bin
und ohne Gott
nur das er es weiss
was niemand weiss
wir weben uns in Entsetzen
und leben weiter
ich lebe Absurdität
fast; ich bin es
keiner hält die Brüche auf
wenn meine Seele zerbricht
keiner hat die Mühe
und niemand hat den Blick
wie ich Blumen liebe
verachte ich die Menschen insgeheim
weil jeder dumpf in sich dahin lebt
und der Schmerz mir so einzig ist
das ich er neben mir im Bett schläft
und niemand kommt um mich zu schützen
das ist es.
ich kann tausend Worte sagen
alle sind vergebens
Worte fallen wie leere Hüllsen
ohne Ziel
und dann ohne Absicht
ohne Sinn und Zweck
das Leben lebt sich selbst
wir brauchen nichts zu tun
als uns zu entscheiden
ich taummel zwischen den Welten
als wäre der traumlose Taummel mein Zuhause
fast hass ich mich dafür
keiner kann mir helfen
ich klage die Nacht nicht
denn sie liebt mich
ich klage Gott nicht
denn er lässt mich frei
wärend er mich hält
klage aber die Menschen an
die Dumpfniss leben
und ich nicht weiss
was ihre Seele dazu sagt
weil sie so stumm scheint
oder so weit
von meiner entfernt
ich weiss nun was Überraschung ist
es ist mein einziger Daseins-Erhalt
wunder dich nicht wenn ich sterben will
und nichts dagegen unternehmen werde
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