der Unschätzbare
hat das zeitliche gesegnet
hier bin ich
-
wo sucht das Vergebliche meinen Namen?
und wenn ich schlafe?
wieviel Zeit fließt von meinen Haaren
wenn weiße Rosen für mich atmen
wie wertvoll ist mein Leben oder mein nicht-leben?
blaß färbt sich das Licht
weil es nichts mehr weiss
wenn ich weine
und wenn ich lache
ist mein Lachen so alleine
hier bei den Gräsern
ist noch die Erde
sie riecht nach dem Vergehen und Werden
wenn ich das kühle Gras berühre
und in den Nachthimmel sehe
ist das Liebe?
wenn Wind in letzten wilden Bäumen raunt
und Sterne funkeln
hab ich Sehnsucht im Gemüt
Sinne sind wie betäubt
meine Dummheit ist mein Freund
und mein Vergessen Gnade
Schleier schleichen sich an
gegen die ich noch ankämpfe
ich wollte erwachen
doch meine Kräfte verlassen mich
ich schaue den Erleuchteten noch nach
fasziniert und unerreichbar
ich höre die Chöre der Engel
und mein Vergessen lässt mein Gehirn schlafen
müde trägt das Chaos mich in ein Kokon
ich warte noch auf meinen Stern - hör ich mich flüstern
ich hab so viel gekämpft
ich hatte immer Angst das Leben nicht zu verstehen
als wüssten alle wie es geht, außer mir
so liegt der Krieg
im Schlachtfeld meines Geistes
der ein Schachmatt setzt
an den Gewinner
der Zeit
wie sind alle meine Zellen zusammen einsam
und meine Seele heimatlos
wie sich das anfühlt hat noch nie jemand gefragt
sie denken es ist Poesie
aber es ist Realität
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