Weisst du was ich getan habe?
Ich habe der Einsamkeit meinen Namen gegeben,
ich habe bis 10 runter gezählt und habe sie schlafen gelegt.
Ich habe für sie gesungen und gebetet
und ich habe das Licht aus gemacht damit sie schlafen kann.
Ich habe an ihrer Seite die Schafe gezählt
und habe nach dem Mond gesehen.
Und weisst du was ich nicht getan habe?
Ich habe nicht aufgepasst das jemand was merkt.
Ich habe nicht Wache gehalten dass ein Tag kommen könnte
oder ein großes Unglück bei dem ich nicht mehr weiss wer ich bin.
Ich habe die Dinge bereitet wie sie waren.
Und wenn einer sagen mag dass das falsch war möge er jetzt sprechen...
Die Einsamkeit hätte ein Grauen sein müssen
denn alles was konnte war davor auf der Flucht.
"Wie legt man ein Monster schlafen?"
Ich habe nachgesehen als alles ausweglos war.
Ich habe nachgesehen als ich vor der Wand stand
die den Zutritt versperrte in den Fluchtbereich.
Ich habe nachgesehen als ich die Bereitschaft empfand
und dass etwas anders werden müsse.
Und weisst du was ich fand?
Ich fand ein jämmerlich klagendes Kind.
Es wirkte wie aufgebahrt, so blaß und regungslos.
Es war ganz zart und schwach.
Und es lag und sah mich mit großen trauernden Augen an.
Ich glaube da hatte ich das Erbarmen
denn alles an ihm war diese stille Bitte für es da zu sein.
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