Sonntag, 18. September 2011

Ich träne dem Schmerz
der geht
leise nach

war es doch leben

ich lag so warm gebettet
in meiner not

alle hielten die hände auf

ich starb immer einen kleinen tod
und fühlte mich leben

ich zeichnete meine wunden groß
ziel: überleben

ich trete die asche
auf der straße
zu staub

schmerz ist leben
und ich bin ich

alles zirkelt um mich

wenn dein blick mich trifft
tut es weh


ich verlangte nach sterben
und jetzt bin ich tot

und schon ufert die sehnsucht aus

verlangt enge schmerz und leben

verlangt nach lernen reifen unter hochdruck

in einer welt voller wunder



es war mehr
immer mehr als nur glauben

es war ein wissendes gefühl

die die ich tot bin
lebt in mir

und ich geh rückwärts
gerade aus

nichts neues
ich möchte nur vollständig sein

sehne das wissende gefühl

sehne das ganze
hinter start und ziel

sehne sein

werdendes nichts
ohne mein


nur eins
eins soll nicht sein;

ich allein

ich will keine welt sein
und ich wollte es nie

ich bin keine insel

nur will ich
teil sein

nur will ich gast sein

nur
eine seele
in gott











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