Wir erstarren von Kälte
Du bist mir kein Trost
Ich such in der Weite
Du lässt mich los
Ich hörs in dir graben
Schneiden und brenn´
und unentwegt fragen;
warum
Ich starre von Kälte
Meine Haut wird ganz fahl
Mein Augenlicht flimmert
Das Lächeln gemalt
Ist wie von Eis unter eis
Und nicht zu unterscheiden
Es schneidet sich
Weiß
und kann nichts gleichen
Wie es schmückt
Und zugleich
Reisst
Väterchen Frost
Ich wag kaum zu fragen
Jahre oder Tage
Sie verändern sich nicht
Wie lang ich schon liege
Weiss ich nicht
Mein Herz schlägt von Sehnsucht
Eis zu Bruch
Leises brennen
Wer hält mich wach?
Väterchen Forst
Deine Hände sind Raureif
Meine Mutter
Schenkte mir
Augen und Licht
Mein Lächeln gemalt
Mein Herz biss es bricht
Väterchen Frost
Du bist so fern
Ich muss dich umarmen
Deine Kälte, deine Not
Meine Mutter
Wollte dass so
Ich friere bei dir
Kein Herz schlägt nach mir
Meine Mutter
Das Licht
Eist mich frei
Und du
brichst
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