Mittwoch, 5. März 2014

Tage ohne Tavor sind schwer.
Irgendwo lauert die Angst 
bereit mich zu überfallen

die Angst kommt in Wellen...
kommt und geht...

wer ich bin
hatte ich eine ahnung?
ich weiss es nicht mehr

leise die trübsal
die hemmung
wie stahl als gewicht
mich zu drücken
kaum luft
keine kraft

ich hab zu leben
zu atmen 
noch ein paar minuten geschafft

sie sagen; immerhin
immerhin leben
immerhin nicht nichts

dunkel mein ort
im rückzug
vor der horde
vor meiner tür

im traum von einer liebe

irgendwas hält mich wach

manchmal sitze ich
wie erstarrt
starr wie gebannt
auf die uhr an der wand

tick tack
meine lebenszeit
mein hände leer

wo soll ich nur hin
was soll ich nur mit mir tun

tick tack

tage ohne tavor sind leer
es wären wenigstens wattewolken

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Gysi über Alice Weidel

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