Sonntag, 3. August 2014

ich stoße die wände auf
ich trete frei ins licht

endlich atmen
endlich ich

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fruchtbar liegt das neue licht
im tau
des morgens

 ich
grüße das verschlafene
weltenkind
in meinen armen
sicher und geborgen

so hab ich dich lieb

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ich lese mich
im spiegelbild

ich taste mich
frei

.......

die liebe will
ich sag es noch
ich schneide alle fesseln
frei

wer herrscht 
verliert

denn jeden morgen
wird das leben
neu

.................


müde lege ich mich
in deine warmen arme

müde ist mein geist
mein körper ruht

ich schließe meine augen zu

kannst du es sein?
einer der mich liebt
einer der mich wiegt

.......................


die blässe trägte die köpfe hoch

geadelt sei die nacht

im purpur mondenschein
gewandet 
schwarz

............


ich halte deine hand
ich geb dir einen kuss
ich geb dir meine warmen arme
und diese eine nacht

in gedanken nur

in gedanken ist die nähe schön
in gedanken wiegt sich alles sacht
in gedanken kann es nicht schöner sein

ehe alles je erwacht


.......................





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Gysi über Alice Weidel

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