Donnerstag, 29. Oktober 2015

Gedichte von Anton

Geffalener Engel
Der gefalle Engel, Gottes Bote
Er wollte es selbst, es war nicht verboten
Zu Erde zu reisen um dort zu verbleiben
Niemand zwang ihn dazu richtig lernen zu leiden
Er wollte es wissen und die Menschen verstehen
Gemeinsam mit ihnen durchs Feuer gehen
Die dunklen Tage wie das Licht annehmen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Zu Grunde gehen und aufstehen
Diese Erfahrung ist so Kostbar und gut
Die Glücksmomente bringt die Lebensflut
Es ist nicht nötig komplett zu verzweifeln
Du bist hier ein Gast, muss nicht lange bleiben
Dennoch muss du Lernen dein Kreuz zu tragen
Dich selbst verstehen und das Leben ertragen
Diese Welt zu verlassen bedeutet Rückschritt
Halte hier durch bis der Lebensast bricht



Der stille Raum

Möchte nichts wissen, ich ziehe mich zurück
Lasst mich in Frieden, ich wünsche euch viel Glück
Ihr könnt nicht verstehen wieso ich immer schweige
Den toten Raum als lebendig begreife

Genießt doch selbst euer lautes Glück
Ich mache da nicht mit, sonnst werde ich verrückt
Lieber alleine langsam verderben
Es schafft keiner mehr mich für euch zu umwerben

Mein Standpunkt steht fest, ich liebe die Stille
Ich brauche dazu keine dunkle Brille
Die Nacht bricht hinein, ein kühler Duft
Und kein Gedanke schwebt in der Luft 




Alle Wege führen zu dir

Wer lauter schreit hat großen Ansehen
Ein solcher Respekt wird mir niemals fehlen
Auch ich war frustriert, habe die Menschen verletzt
Mich zu Tode geärgert, mein Herz fast zerfetzt

Doch am nächsten Tag, sprach mein Gewissen
Die verletzte Seele war noch mehr zerrissen
Sie zweifelte sehr an der eigener Stärke
Die Verwirrung war groß, bis das Herz alles merkte

Der menschliche Geist ist alleine nichts wert                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Ein Mensch ist nicht eins, er ist nicht mal Quartett
Erkenne dich selbst und deinen wahren Wert
Der Mensch ist so groß wie die ganze Welt

Es gibt kein Irrweg, jeder Weg führt zu dir
Mit jeder Erfahrung wächst die Seele in dir
Je mehr in dir steckt, um so schlimmer der Regen
Wenn du dich annimmst, dann kommt dein Segen
  


Alles will leben
Die Spitze von Eisberg so scharf wie das Messer
Wer sich verletzt hat wird weiterhin rätseln
Wer es gewagt hat den Schmerz zu ertragen
Wird dich verstehen und weiterhin fragen
Er wird dich so nehmen egal wie du bist
Liegend am Boden oder versunken im Mist
Kriechend und schreiend, oder verbittert und böse
Du bist eben alles, das ist deine Größe
Wer eigene Abgründe sofort übersieht
Wird so lange leiden bis die Seele erfriert
jedes Gefühl möchte heraus
alles will leben, ob Harmonie oder Chaos 
 
 
 

Es geht nichts verloren
Nach dem Tod kommt das Leben, wehre dich nicht
Nur dein Ego kennt moralische Pflicht
Man stirbt jeden Tag und wird morgens geboren
Was von Dauer ist geht niemals verloren

 

 

 

Dein Schmerz trifft jeden
Gib mir was von deinem Schmerz
Wir versuchen es zu teilen
Es zerreißt sonnst dein Herz
Lass mich bitte bei dir bleiben

Gib es mir, ich kann es tragen
Ohne dass die Welt zerrbricht
Du muss es nicht allein ertragen
Weil dein schmerz doch jeden trifft 




Die Freiheit

Mach die Augen auf und schau i8ns Licht
siehst du es wie der Sonnenstrahl bricht?
sein weg war gerade denoch musste er beugen
dein wahres Schicksal wird dich immer verfolgen
Fühle die wärme, lass die Liebe hinein
lauf nicht weg, dann wirst auch frei
verbranntes Holz wird nicht mehr zu Flamme
vergiss dein Stolz und versuch nicht zu klammern
lass ihn endlich los, öffne dein Herz
deine Zeit ist gekommen
gehe jetzt durch denn Schmerz
Gewohnheit sind Ketten, reise sie auf
es tut nur kurz weh, ich kenne es auch
danach bist du frei und für die Liebe bereit
und hast deine Seele für immer befreit
du hast deine Liebe durch die Schmerzen erkauft
der Preis ist hoch, aber der Lohn ist es auch.
  


Zarte Seele
 
Verletze niemals zarte Seele,
sie ist wie eine gute Fee;
zerbrechlich und stabil zugleich.
Mal völlig arm, mal wieder reich

Die Grenzen überschreiten, die Flügel ausbreiten,
mit Leichtigkeit erfüllt, von dem Gott berührt.
Sie treibt ins Nichts hinauf,
und weiß nicht, was sie braucht

Durch die Melodie der Liebe,
erfüllt mit tiefen Frieden,
ins Universum taucht und letztes Glück verbraucht.
Verschwenderisch und frei, sie fühlt sich jetzt daheim

Woher kommt jetzt die Schwere,
schon wieder diese Leere?
Ich kann mich nicht mehr halten
und muss die Flügel falten.

Zum Sturzflug ansetzen,
mich wieder verletzen,
die Flügel abschneiden, oh lass mich hierbleiben
Zur Erde zurück, ins tiefe Tal, voll Schmerz und Geschrei

Dort wieder verweilen, bis alle Wunden verheilen.
den Schmerz durchleben, die Schwermut erleben
sich vom Boden erheben und weiterleben.
Die letzten Tränen weinen und bis zum Ende leiden.

Du kannst die Stärke spüren, die Sehnsucht erfühlen
die Einsamkeit ertragen; bereit für neue Fragen.

Dem Todeswunsch entkommen und dein Leben formen.
Musst nicht mehr lange frieren, kannst dich akzeptieren





Schlaflose Nächte in Gedanken an dich
In meiner dunkeln Seele bist du das Licht
Ohne dich ist dort dunkel, trostlos und kalt
 
 Du bist in mir , bist überall
Ich fühle deutlich deine Nähe
Nur die Gefühle sind noch frei
Ich will zu dir, zu meiner Fee
In deinen Armen zu versinken
Für mich ist es das höchste Glück
In deinen Tränen zu ertrinken
Erfüllt die tiefste Sehnsucht

Die Sehnsucht
Die Sehnsucht nach dir,
in jeder meiner Zelle
In jedem Atemzug ,
ich spüre deine Nähe

Das verlangen ist zu stark
Ich kann die Seele nicht mehr halten
Und der Verstand hat keine Macht
Um die Gedanken zu vertreiben.
 


 
Seelenverwandt
War es geträumt , oder wirklich geschehen
Plötzlich sah ich dich vor mir stehen
Raum und Zeit wurden verdreht
Mein ganzes Leben auf dem Kopf gestellt
Der Blick in die Augen hat alles verraten
Mein eigenes Spiegelbild draus erraten
Als hätte die Ewigkeit uns nie getrennt
Nicht mein Kopf du hast die Seele verdreht.
  

Die Schneewittchen
Die Schneewittchen , eine zarte Gestalt
Für ständige Wandlung immer bereit
Um dich zu berühren keine Worte verschwendet
Die Begegnung mit ihr dein Leben verändert

Ihre Wesensart so fein und verträumt
Schon der Blick in die Augen hat die Seele erfreut
Wie ein Spiegelbild einer uralten Seele
Es kann kein Mensch sein, sie ist eine Fee
Die Schmetterlingsseele so weich wie die Saide
So zart und zerbrechlich sich bereit zu verwandeln
In Kokon gefangen keiner will sie so nehmen
Sich entscheiden zu frieren oder als Mensch zu verbrennen



 

 

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