Freitag, 30. Oktober 2015

Werde was du bist

In meiner Prägnanz hab ich dich erkannt
Tagelang durchlesen
Deiner Seele Raum
Kaum warst du da
War es Traum
Ein wahres Unikat
Ein Gottgewählter Ausdruck eines Seins

In meiner Seelensymphonie
Liebe ich wie nie

Das Päludium allen Seins ist meins
Ich sage dir; es geht uns alle an

......

Ich war nie ein wahres Ich
Ein Konglomerat, mehr war ich nicht

.....

Durchleuchtet durch des Universums Unendlichkeit
Engelgleich
Geht er durch Raum und Raum
Trinkt sich am Leben satt
Wie an einem Traum


Er hat die Hände gefaltet wie zum Gebet
Er hat die Flügel angelegt

O er ist meine Liebe
Ja ein Leben des Menschseins Hauch auch

Nahe wie keine zweite Seele

Ich sage dir; das gibt es

Noch einmal sprechen von Wärme und Liebe
Das gibt es 
Dir zeigen; das gab es; das muss es geben
- ehe ich sterbe

Ehe mein Menschensein verderbe
Wie unter einer flimmendernden Decke
Unter die keiner mehr sehen oder gehen kann

Wie eine eiskalte Hand
Gefaltet mir der anderen 
Zum letzten Gebet
Aber ungewollt?
Ein Dritter hat mir das Haar gekämt
Das Kleid gerückt
Mich adrett gemacht
Doch lebend war ich wild

Wie bin ich entstellt

Wie an eine Welt gestellt
Die Untergang

Und wieder Nichts
Als ein Lächelndes Gesicht
Das schläft
Sanft; wie meine Seele

Trunken so trunken
Von einem Traum im Traume
Den die Wirklichkeit durchschaut
Weil er realer ist alle Materie es jemals war

Er und ich sind unserer Zeit voraus

Ehe ich sterbe
Lasse ich ab
Lass ich da
Meinen Seelentext
Der dir Berührung sein kann
Wenn du es tiefer zulässt

Jetzt komm; Tanz mit mir deinen Lebenstanz
Halt dich fest am Leben ganz
Dann lass los
Und lache freien Herzens

Fasse in den Himmel
Azurblau
Lache der Sonne entgegen

Was willst du sein?

Werde was du bist

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