Freitag, 9. Dezember 2016

ich wiege mich dort
in bunten träumen
sie erzählen mir von schönen orten
und mehr noch; kann ich sie sehn

mir erschiehn eine qual ohne wahl
dann mehr ein tiefer seuftzer
und dann tränen; fast wie glück

denn tränen fluten schmerzen
und schwemmen alles alte aus

jetzt kann ich meine wunden sehen
vorsichtig tupfen
das blut aus jungen jahren
manchmal fast wie eben erst geschehen

und dann wiege ich mich wieder
unten hohen schönen bäumen
der wind vernimmt mein summen
wie einen geschwisterlichen gruß
einen alten bund
aus verbundenheit

ich liebe die erde
geliebte gaia
flüster ich ihr manchmal
in die wiese
direkt ins herz

durch die bäume
den wind

siehst du den sonenstrahl
alle farben blau und dann kommt licht

alles grüßt sich

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