sie geht immer dazwischen.
zwischen den Regeln die sie nicht versteht.
Zwischen den Räumen, den Straßen, dem Baum.
sie fühlt ohne den Boden.
Dahinter und darunter, darin.
sie fasst immer hindurch.
wie der Wind, ohne Heim, ohne Haus.
und immer vermisst sie eine Basis.
etwas was sie hält.
große große wilde Welt.
immer vermisst sie Halt
damit sie nicht in den Himmel fällt
oder die Erde sie verschluckt.
alles was sie hat ist sich selbst
denn sie verrät sich nie mehr
das hat sie beschlossen
so fest
denn ohne sich
löst sie sich auf
und wieder und wieder
und es dreht sich im kreis
sie weiss; so kommt sie hier nicht raus
sie ist also mit sich
im nebel - bei zeiten
wenn die große große wilde welt
ihr so angst macht
und dann fühlt sie nichts mehr
nur nebel
nebel nebel nebel
und kinderstimmen
innen
und immer wieder
steht sie auf
und geht raus
und immer wieder
zeigt sie sich
tapfer der welt
das mädchen
ohne basis
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