Die Emotionen, die wir fühlen haben oft nichts mit den Situationen heute zu tun, sondern sind uralt. Diese alten Emotionen, die uns immer wieder überschwemmen, werfen uns sehr schnell aus dem Toleranzfenster und wir fühlen uns dysreguliert und der Gnade dieser Emotionen ausgeliefert. Das macht ohnmächtig und verändert unser Lebensgefühl stark zum negativen.
Der erste Schritt dazu besteht darin, den Geist nicht rasen zu lassen sondern im Hier und Jetzt halten. Ich fordere sie auf, Handlungen möglichst achtsam zu tun, beim Gehen auf den Kontakt mit der Erde zu achten und in die Füsse hineinzuspüren, um die Selbstwahrnehmung zu entwickeln.
Der zweite Schritt besteht in der Selbstbeobachtung, im liebevollen und nachsichtigen Wahrnehmen der eigenen Reaktionsmuster, Einstellungen und Verhaltensweisen.
Der dritte Schritt besteht darin, eigenen Stärken und „nährende" Ressourcen zu erkennen und bewusster zu pflegen und zu nutzen.
Der vierte Schritt besteht darin, Handlungsalternativen und ihre Wirkungen zu visualisieren.
Der fünfte Schritt besteht darin, kleine „Übungsfelder" (z.B. zum Thema „Grenzen setzen") bewusst zu nutzen, selbstbestimmt kleine Erfolgserlebnisse zu suchen, die eigenen Grenzen und Handlungsspielräume zu erweitern (nicht gleich den Ehepartner als Übungsfeld nehmen, wenn die Beziehung schwierig ist).
Unterstützende Beziehungen suchen, wertschätzen, pflegen, nutzen.
Freudvolle Aktivitäten unternehmen (Bewegung in der freien Natur, Musizieren, mit anderen Menschen zusammen sein, gut Kochen und bewusst Essen, emotional nährende Bücher lesen, Kontakt mit Tieren usw.)
Ein „Tagebuch der Freude" führen. Ziel ist ein Eintrag pro Tag, um die Aufmerksamkeit von den Problemen auf das auch existierende Erfreuliche zu lenken, um einen wachsenden Beweis von Positivem zu führen, und um Ressourcen zu entdecken.
Eine Liste der eigenen Stärken erstellen
Kleine Erfolgserlebnisse bewusst suchen und herstellen.
Gleichgewichts-Übungen, Tai Chi, Yoga, Atemübungen und on Meditation (um die verlorene Kontrolle und innere Stabilität wieder zu gewinnen).
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