Samstag, 17. Oktober 2020

ich bin in ein Manchmal getaucht

ragt wie ein Mahnmal über der Stadt

der Regen hat keine Worte mehr

und der Wind ist alleine


mit den Füßen im Morast der Zeit

die Schultern tragen große Last

die Augen sehen nach innen rein


ich gehe durch weites Land

meine Krone ist unsichtbar

im Mantel der Bettlerin


keiner erkennt mich so


die Finger sind klamm

von den scharfen Klippen

mit blutenden Rissen

und ich; irgendwie mich zu halten


ich zähle die Tage gar nicht

sie sind alle gleich

und ich bin arm

und innen reich


blind

aber sehenden Herzens

suche ich dich


ich hörte Geschichten

von Sagen

Menschen die von dir sprachen

dass es dich gab


nun bin ich unterwegs

in dein Niemandsland

und ich erkenne dich

sobald ich dich fand


ich sehe mit dem Herzen gut


in uns die selbe Glut

bereit ein Feuer zu sein

für die Nachwelt leuchten wir alle heim


wir sind eins ~



Keine Kommentare:

Gysi über Alice Weidel

  Kognitive Dissonanz oder besonderer Humor 😂