Mittwoch, 23. Juni 2021

Niemand ist ein Arschloch, weil es sich gut anfühlt ein Arsch zu sein.

Sie meinen keine Wahl zu haben, denn ihre eigene Ohnmacht lähmt sie, weshalb sie Macht auf andere ausüben müssen ‐ es ist eine Kurschlussreaktion aus dem Instinkt des Überlebens geboren, wie ein Wolf der beißt, wenn er in die Ecke getrieben wird.
Dabei findet diese Unterdrückung und in die Enge treiben psychologisch statt ‐ der "Arsch" führt aufgrund seiner traumatischen Erlebnisse eine toxische Kommunikation mit sich selbst und projiziert auf dich.
Du fungierst als Kanal und bist nicht verantwortlich für die Taten und Worte anderer an dir, doch dafür verantwortlich, ob du Macht an dir ausüben lässt. Das bedeutet jedoch nicht, dass du Mauern hochziehen sollst und dich wehren musst, denn damit blockiert du nur deine eigene Weite im Herzen.
Niemand hat Macht über dich, wenn du ihm diese nicht unbewusst zusprichst und es hilft allgemein damit umzugehen, wenn du verstehst, dass es nichts mit dir zu tun hat. Es hat nur mit dir zu tun, wenn du darauf emotional anspringst.
Es findet lediglich immer eine Schmerzprojektion statt, wenn man andere für sein Leiden verantwortlich macht und seinen Frust an ihnen ablädt.
Wenn du nicht länger als emotionale Müllhalde fungierst, bist du in der Lage die Situation ganz zu fassen, was es dir ermöglicht, klar und besonnen zu reagieren, was jedem Täter‐Einst‐Opfer die Angriffsfläche nimmt.
Dann schaltet sich dein Bewusstsein ebenfalls um: von unbewussten Verteitigungsmechanismen, hin zu Verständnis und Sanftmut, was in manchen Seelen einen Funken der Veränderung weckt.
Du hast die Macht den Stein der inneren und äußeren Veränderung ins Rollen zu bringen. Sei der Funke der Liebe, anstatt das Messer der Verurteilung und der Rache.

Oliver Ribbert

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