hunderttausend gesagtes, ungesagtes
hunderttausend meinungen, bedüfnisse, interessen, sichtweisen, gewohnheiten
unvereinbahr
hunderttausend pflichten
im chaos zerfallen zu fragmenten
spuren im sand
und für mich nicht sichtbar
menschen wechseln
wie gesichter die sich verändern
aber alles bleibt
wie ein chaos
hunderttausend gespräche
augenkontakte
hunderttausendmal lächeln
hunderttausendmal schritte
hunderttausendmal sympathie für mich
und ich bin so allein
hunderttausend worte über mich
mich zu beschreiben, dir
keines kommt an
immer jemand anderes
dort und hier
du in mir
wir wechseln
das gespräch verliert sich
kann gespräch nur echt sein
wenn wir die sterne berühren?
dort
ist alles echt
keiner sieht mit mir die sterne an
und nimmt mich am feuer in den arm
kein kuss auf meine stirn
der echt ist
keine verbindung
von herz zu herz
das bleibt
bis in eine ewigkeit
ich in der welt
die so wechselt
wie ich wechsel
und alles verliert sich
alles verliert sich
hier und dort
hände die greifen
um sich zu verlieren
herzen die mich meinen
ohne mich zu halten
oder zu wollen
worte wie hülsen
blicke wie tonlos
wechselhafte gestalten
lachen und weinen
für mich allein
weil nichts echt ist
weil hier nichts echt ist
weil keiner mich sieht
wie ich wirklich bin
so greift die sehnsucht
ins außen
und öffnet alles
was ich habe
und läuft immer und immer wieder gefahr
zu ertrinken
im chaos der welt
so greift die sehnsucht
in jede hoffnung
wenn augen
mich sehen
und mein herz
läuft voraus
und prüft
und sehnt
und wartet
wie ein retter
da muss doch jemand
sein
der uns kennt
oder zumindest weiss
was wir meinen
eine der den selben
stern bewohnt
einer
so
hier
wir
du
ich
das
kann dann
leben sein
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