Mittwoch, 6. Juli 2022

die Wege sind steinig, Liebster.

wir wissen es doch.

so wie die Feuer 

in erlöschender Gestalt sind.

so wahr werden Worte nie sein.

wenn sie kämpfen lassen wir los.

so wie die Rufe des Herzens nie ganz stumm werden können.

so ist nichts von Dauer als das Herz.

die Welten haben ihre kosmische Ordnung

und darin wiegt uns die Zeit.


viel haben wir uns geschnitten und vernarbt dort 

an den Weltmeeren waren Heerscharen

ich habe die Kämpfe gesehen. gut gegen böse.

und hier ist die Stille.

ich schenke sie dir wenn wir uns sehen.

wie alles geht alles kaputt wenn man es anfasst.

wir tragen uns berührt durch dies

was immer es war oder sein wird.


die Zauber der Zeit waren Wunder.

konntest du es schmecken; das Salz in der Luft

als wäre das Meer überall?

die Sterne haben immer von dir erzählt

nur mein Herz konnte es meinem Verstand nicht übersetzen

aber es blieb eine Gewissheit, die ich nicht ergründen konnte


so wie die Farben leuchten wenn der Schnee fällt

muss es sein

in deinen Augen zu ertrinken

so wie Wasser für einen Dürstenden


ich zier mich nicht aber ich lasse dich los

das wir uns frei sind

wo immer und wann immer wir sind


es muss noch Wasser von den Bergen fallen

und noch Sonnen müssen untergehn


ich weiss weder wo noch wann


das ob ist so relativ sinnlos zu stellen


es wiegt sich in sich selbst.

ich kann dir nur mein Herz senden

in lieben Grüßen

ich.

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