jetzt bin ich müde
von dieser Ära Einsamkeit
"Allein sind wir alle"
und doch tastet nach meinem Herz
diese Begegnung
vor vielen Jahren im Februar
wie soll ich es legen oder wenden
wohin geben oder wie halten
das es nicht schmerzt
wie kann ich es tragen
ohne darunter zu zerbrechen
die Jahre gehen ins Land
und etwas ist immer das gleiche geblieben
es will nicht reichen und es kann dir nicht gleichen
ich tue die Dinge mit meinem Körper
meine Sinne sind immer noch fein
ich atme und lachen ist mir nicht fern
aber du bist nicht, mit mir
nicht hier
etwas in mir lieg im Ewigen
etwas von mir ist mit dir
etwas ist schon nicht mehr hier
wenn ich sage ich freue mich auf den Tod
erschrecken die Menschen
sie zischen und murmeln "sag doch sowas nicht"
oder sie zucken zusammen
manche werden wütend und andere traurig
und ich stehe da mit meiner Freude
ganz allein
ich sage die Dinge ehrlich wie sie in mir sind
ich will es nicht verheimlichen
der Tod ist wie ein Tor
und ich lebe hier zuweilen so ungeduldig
er kommt... er kommt... aber wann..
das Ungeduldige geht neben mir
neben all diesen Erdenerfahrungen
was soll ich sagen?
Ich bin Worten müde, so müde
wer mich sieht wird mich wissen
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