Samstag, 14. September 2024

Dunkel geht ein Licht auf

Dunkel tauscht sich etwas aus

Ich liege mit bebenden Augen

An den Rand des erträglichen gebracht

Irgendwie wach


Ich habe meine Zuflucht

In meinem Herzen

Bis an dich gebracht


Was uns verbindet wird Nacht


Ich habe meine Sinne so satt

Ich hab den Körper so satt

Ich habe diese Welt so satt

Ich glaube schon alles zu kennen

Sie hat mir nichts mehr zu bieten


Die Dinge sind in der Struktur immer das selbe

Der Inhalt variabel


Ich stehe vor einer seelischen Ödnis


Meine Augen schauen gleichzeitig in eine Lichtwelt


Ich bin unruhig


Den Menschen das beste wünschen

Ich weiss sie machen es gut

Und ich weiss ihre Seelen sind noch hungrig

Leben kosten hier auf Erden


Ich fühle mich uralt und müde an


Äonen habe ich hier verbracht

Ist es nicht irgendwann gut?


Ich sehe meine Abnablungsprozesse von innen an

Ich sehe meine Verabschiedungen 

Die Deutlichkeiten die mir zuwinken

Ich fühle mein Loslassen


Ich erkenne das alles Sterben ist

Dieses Leben ist auch eine Vorbereitung


Vielleicht spreche ich viel zu blumig von etwas

Aber wisst ihr, ich mag das lineare nicht mehr

Ich bin es satt und müde


Neue Regeln, neue Welt, neue Ordnung, neues Spiel


Es ist so Zeit


Hier finde ich mich nicht mehr

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