Dunkel geht ein Licht auf
Dunkel tauscht sich etwas aus
Ich liege mit bebenden Augen
An den Rand des erträglichen gebracht
Irgendwie wach
Ich habe meine Zuflucht
In meinem Herzen
Bis an dich gebracht
Was uns verbindet wird Nacht
Ich habe meine Sinne so satt
Ich hab den Körper so satt
Ich habe diese Welt so satt
Ich glaube schon alles zu kennen
Sie hat mir nichts mehr zu bieten
Die Dinge sind in der Struktur immer das selbe
Der Inhalt variabel
Ich stehe vor einer seelischen Ödnis
Meine Augen schauen gleichzeitig in eine Lichtwelt
Ich bin unruhig
Den Menschen das beste wünschen
Ich weiss sie machen es gut
Und ich weiss ihre Seelen sind noch hungrig
Leben kosten hier auf Erden
Ich fühle mich uralt und müde an
Äonen habe ich hier verbracht
Ist es nicht irgendwann gut?
Ich sehe meine Abnablungsprozesse von innen an
Ich sehe meine Verabschiedungen
Die Deutlichkeiten die mir zuwinken
Ich fühle mein Loslassen
Ich erkenne das alles Sterben ist
Dieses Leben ist auch eine Vorbereitung
Vielleicht spreche ich viel zu blumig von etwas
Aber wisst ihr, ich mag das lineare nicht mehr
Ich bin es satt und müde
Neue Regeln, neue Welt, neue Ordnung, neues Spiel
Es ist so Zeit
Hier finde ich mich nicht mehr
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