Freitag, 23. April 2010

Geliebter, ich empfinde großen Schmerz

Ich habe sie kommen sehen.
Unweit der großen Lichtung.

Wie soll mir geschehen?
Ob sie mich holen?
Wohin soll ich mich verstecken?

Die Nächte sind rastlos.
Ich liege unruhig in Gedanken an dich.

Du bist nicht allein. Ich bin mit dir.
In meinem Herzen trage ich dich,
wo immer ich bin.

Ich weiss um deine innere Kraft.
Hörst du? Gib diesen Kampf nicht auf.

Meine Liebe wird deinen Schmerz mildern.
Bald werde ich dich besuchen kommen.

Dich werden Informanten ereilen.
Nachts, wenn der Mond in der Sonne steht,
werd ich da sein, am grünen Fels.

Sei unbesorgt. Meine Liebe ist mit dir.

Oh Geliebter.
Immer wieder fängst du mich ein.
Das du mir Halt bist sollst du wissen.

Deinetwegen bin ich noch am Leben.
Deine Glaube in meine Kraft ist mein Elexier.

Ich werde auf dich warten.



in der Dramatik der Inneren und Äußeren Züge
legte sich eine Gestalt schlafen die nicht anders als
zu wandeln vermochte.

wir beginnen mit Episiode eins.

Cassandra begegnet Darius.
Der Krieg ist vorüber.

Sie werden ihre Völker einander näher bringen.
Doch der Frieden erweist sich als trügerisch.

Es gibt Missgünstige Rächer die es auf den Thron Cassandras
abgesehen haben und sie als unglaubwürdige Lügnerin und Heuchlerin
darstellen wollen.

Sie unterbreiten dem Volk Cassandra habe einem Barbar ein Kind geschenkt
und sei mit ihm geflohen weil sie fürchte das man sie enttarnen könne.

Die Vohersagen Cassandras werden verfälscht.
Ihr eigener Berater lies sich bestechen und flößt
ihr regelmäßig ein Gift ins Essen.

Ihr Verstand wird der eine Hyäne.

Erschrocken um sich selbst sucht Cassandra Hilfe
bei einer alten Weisen Frau.

Sie wissen um ein Kraut in den heiligen Bergen das ihr
Reinheit wieder geben könne.

Als Cassandra sich des nachts auf den Weg macht
wird sich von ihren feindseligen Rächern verschleppt.

Darius wird mitgeteilt sie sei geflohen zusammen mit
einem Barbaren und habe mit ihm ein Kind.

Erschüttert von dieser Nachricht bricht Darius zusammen.
Eine lange dunkle Zeit bricht an.

Er meint sich in Cassandra zutiefst getäuscht zu haben. Ist hin und hergerissen.
Denn sein Gefühl spricht dagegen.

Es beginnt eine Zeit der Selbstzerstörung.
Er verbietet alle Feste.
Untersagt seinem Volk die offene Freude.

Nach und nach dringt Licht ins dunkel.

Die weise Frau versucht Darius zu erreichen.
Dieser lehnt jeden Kontakt mit Menschen ab.
Verschließt sich Monatelang in einem Turm.
Ist unerreichbar.

Dann hört er Cassandras Stimme im Traum.

Als er erwacht empfängt ihn lieblicher Gesang unterhalb
seines Turmes.

Ein Gassenmädchen das er noch nie zuvor gesehen hatte
singt von Zwist und Eifersucht die im Volk ihr Unwesentreiben.
Von Rachegedanken, verletztem Stolz, von Falschheit und Betrug
und von einer Frau die in die Mühlen ihrer Feinde geraten ist.
Und das Liebe auf alles nur eine Antwort hat.
Liebe ist das höchste und das reinste. Vertrauen ist Liebe.
Liebe ist Weisheit. Liebe weiss, ohne Worte.


Ermutigt dadurch beginnt er nachzudenken.
Sein Schmerz beginnt sich zu wandeln.
Gefühlsstarren lösen sich und er erkennt
den wahren Wert der Liebe.

Noch zur selben Stunde sattelt er ein Pferd und
macht sich auf die Suche nach Cassandra.

Ein treuer Gefährte begleitet ihn.

Nach und nach erfährt auch das Volk davon.
Es beginnt den Vorwürfen gegenüber Cassandra
misstrauisch zu werden und zu hinterfragen.
Erkennt bald das es an Substanz fehlt
und alles fadenscheinig ist.

Zusammen beginnen sie Darius
bei der Suche nach Cassandra zu helfen.

Durch fiele Hinweise und mutige Untertanen
findet er sie schließlich in einem Verließt.

Sie ist abegmagert und halbverdurstet.
Kaum hat sie Kraft zu Gehen.

Zu Kräften kommt sie nicht mehr.
Die Feinde haben sie so sehr geschunden
und gefoltert dass sie daran stirbt.

Darius bricht dies das Herz.

Eine lange Zeit der Innkehr beginnt.
Er hadert schwer mit Schuldgefühlen
und Selbstvorwürfen. Ist seinem Volk gegenüber
gereizt und unbeherrscht.

Er ernennt die weise alte Frau zu seiner Beraterin.

Nach und nach heilen seine Wunden
und er gewinnt an großer Weisheit und Güte.

Er lässt Cassandra ein wunderschönes Denkmal errichten
und lässt die Gesetze seines Landes nach ihrem Sinne umschreiben.

Er regiert gerecht und weise und verhilft den Menschen zu erwachen.

Wir stehen angelehnt an den Pfeilern und sehen die Schiffe sinken und wie Sterne winken. Irgendwie so und irgendwie dort kann man ja kaum un...