fast schmerzhafter ist die einsicht
sich selbst einsam zu machen
als einsam zu sein
ich hab alles verschwechselt
das leben mit dem tod
ich wartete darauf
ohne worte erkannt zu werden
und hab erst jetzt gefühlt
hier ist es anders
auf der erde
die menschen....
mein freund und ich
waren nicht von dieser welt
und sind es nicht
nur wissendes fühlen
ich wage die nähe noch nicht
der körper beengend
seine funktionen, reaktionen und sein geruch
es fällt mir schwer
hier zu sein
die menschen
in jedem ist dunkelheit
vielleicht bin ich berührbarer
vielleicht bin ich durchlässiger
wie soll ich mich schützen?
ich spinne mich in mein kokon
aus einsamkeit
und diese schmerzt
denn ich weiss,
es könnte anders sein
aber wie?
alles beamt mich weg
laufen ist wie fliegen
sehen wie röntgen
geht durch alles durch
und sieht
immer sieht
viel
so viel
wo fängt meine verantwortung an?
ist der sehende, der wissende, verantwortlich?
wird die verantwortung geringer mit verbundenen augen?
und was ist mit der schuld?
ich fühle ihre bilder, ihre gedanken, ihre gefühle
ich blinzle mehrmals
ändere die energien
mein sexualchakra ist geschlossen
so gut es eben geht
aber ich fühle angriffe darauf
mein körper ist gelähmt
ich bin darin gefangen
ich kann ihn nicht annehmen
nur mich wegbeamen
würden sie mich sehn würde ich sie anschauen?
blicke in die augen können einsamkeit mildern
wann kommt er wieder, mein freund?
lässt er mich allein hier?,
wie soll ich leben ohne verbündeten?
ohne mich erkennenden?
ohne herz und ohne spiegel?
wie leben ohne zuhause?
und ohne liebe?
1 Kommentar:
wichtige Gedanken und Fragen, finde ich. Ich finde, dass außerhalb der Einsamkeit nicht alles schlecht ist.
Wärmende Grüße
Matthias
Kommentar veröffentlichen