Das "Nicht-Wahrnehmen" von etwas beweist nicht seine "Nicht-Existenz"
(Dalai Lama)
Es gibt keine Materie an sich, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wird.
(Max Planck)
Hat die Materie einen Willen, ein Gedächtnis oder sogar ein Bewusstsein? Wenn alles mit allem in unserem Kosmos miteinander verbunden ist, dann müsste dies bereits mit dem Urknall geschehen sein. Auch Prof. Hans-Jörg Fahr ist davon überzeugt, dass der Materie der Wille nicht fremd ist. Bereits am Anfang unserer Galaxie - wie jede Galaxie - muss ihr also schon ein Zweckwollen und ein Wille zur Selbstentfaltung mitgegeben worden sein.
Folgt man dem anthropischen Prinzip (von griechisch anthropos; "Mensch") des britischen Kosmologen und Physikers Brandon Carter, dass es in diesem Kosmos Beobachter gibt, muss demzufolge das Universum durch Regeln geführt sein, welche die Existenz dieser Beobachter zulassen. D. h. bereits beim Entstehen eines neuen Kosmos müssen Eingangsvoraussetzungen geschaffen worden sein, die zumindest später das Vorhandensein von Beobachter zulassen.
Davon abgeleitet müssten allein durch die Macht der Gedanken physikalische Tatsachen ebenfalls geschaffen werden können. Wenn dem so ist, dann könnte die Bibelstelle Johannes 1, 1-14 "Im Anfang war das Wort ...." vielleicht für manchen von uns in einem anderen Licht erscheinen.
| Der britische Biochemiker Rupert Sheldrake vermutet, dass über
morphogenetische Felder, die gesamte belebte und unbelebte Schöpfung geprägt
und gesteuert wird. In diesen Feldern ist das vollständige Wissen der Geschichte
und der Evolution nach seiner Theorie gespeichert. Aus diesem unermesslichen
Speicher könnten z. B. die Quanten ihre Verständigung zwischen den verschiedenen
Ebenen der Realität holen. Dadurch würden sich auch Gedankenübertragungen, Vorahnungen
oder auch der Ablauf von gleichartigen Ereignissen erklären lassen. Rupert Sheldrake ist auch überzeugt, dass das Universum lebendig ist und alles darin ein Bewusstsein hat. Nach seiner Auffassung ist z. B. das Bewusstsein der Sonne nicht als ein in sich geschlossenes System zu sehen, sondern eher als ein Kern, der das gesamte Sonnensystem durchdringt und mit anderen Galaxien in Verbindung steht. Unser eigenes Bewusstsein spielt sich auch nicht nur in unserem Kopf ab. Es breitet sich auch auf unser Umfeld und auf unsere Mitmenschen aus - und zwar auf alle, die mit uns - gewollt oder ungewollt - in Beziehung stehen. Wenn alles mit allem verbunden ist und wir in irgendeiner Art und Weise "beeinflusst" werden, muss auch umgekehrt auf jeden unserer Gedanken, jedes Ereignis irgendetwas irgendwo in unserem Kosmos erwidern bzw. reagieren. |
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| Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze
Universum nichts anderes ist, als ein einziger, grandioser Gedanke. (Albert Einstein) |
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