louisian louisisan!!!
die haltlosigkeit holt mich ein.
so hilf mir doch
so hilf ihr doch
mara!!!
wir wünschen eure gegenwart
sie stolperte über das feld
die wälder lagen in dunkelheit
der himmel schrie in donner
grelle blitzen machten licht
sekunden
herzschlag
wieviel tot ist ein herz
sie biss in das laken
sie kratzte sich das gesicht blutig
und schrie auf
wieso hält mich keiner?
wimmernd sackte sie zusammen
es setzte regen ein
ob sie nun stürbe daran?
hatte sie hoffnung?
nicht einmal das
"nicht einmal das weiss ich!!" schrie sie auf
bäumte sich gegen die gewalt der natur
es schiehn als zöge sie einer mit sich
alle gedanken die heimat wahren
waren nicht mehr als leere hülsen
ein schlag versetzte ihr atem not.
dann übergab sie sich
"all das schöne leben" säuselte sie
im grunde war es immer nur ein leiden
sie wahr sehr leidensfähig
und ein aufbäumen
ein kämpfen
und immer ging es
um das nackte überleben
so nackt wie sie nun
im peitschenden regen
auf den trümmern
ihres zuhauses lag
sie grub die hände tief in den morast
tanzen. ich muss tanzen.
dachte sie jäh.
der blitz zuckte durch die tiefen dunklen wolkenoctaven.
kein land in sicht
kein land in sicht
kein land in sicht
soll sie sich die augen auskratzen?
ob das wohl geht
sie trug das grauen im herzen
monster gab es nicht
ein licht von gewissheit erschiehn am himmel
ein engel?
bloßer konnte sie nicht sein
sie gab alles von sich
und in diesem moment verzog das gewitter
erschöpft sank sie zusammen
und hatte einen langen traumlosen schlaf
als sie erwachte lag sie weich gebettet.
der duft von frischem kaffee lag in der luft.
vögel zwitscherten fröhlich.
sie fühlte sich wohlig und geborgen.
ausgeruht.
...
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