es gab eine zeit
da wähnte ich mich mehr
im jenseits
als hier auf der erde.
ich wusste nicht was der tod war.
deshalb konnte ich ihn auch nicht wollen.
ich wollte nur dieses leben sterben.
ich hatte keine zeugen.
ich hatte niemandem zu dem ich
aufschauen konnte, der mich stützte,
tröstete und vorallem;
jemand der mich ernst nahm.
jemand der mir glaubte.
jemand der den unaussprechbaren schmerz
in seiner größe ließ und aushalten konnte.
bisher kannte ich hohn und spott in allerlei varianten.
und dann kam alice miller.
sie öffnete mir augen und dann auch das herz.
und ich konnte endlich weinen.
ich konnte endlich fühlen.
als hätte ich so lange gewartet um
endlich die erlaubnis zu bekommen;
die zu leben oder die zu sterben.
und alles was sie sagte war
"dein gerettetes leben"
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