die kalten herzen liegen bar
ich hab sie kommen sehn
zählen zahlen daten fakten
haben mensch-sein übersehn
und hier bin ich
in all meinen tränen
flehe zu gott und den bäumen
zu sterne und mond
so weich bin ich
zwischen all den mauern und beton
was soll ich atmen
sie töten die natur
maschinen und versklavung
und geld regiert die welt
ich weiss nicht mehr ich weiss nichts mehr
ich bin hier ganz allein
ich suche dein heim auf
und du bist nicht zuhaus
ich warte im dunkeln
und denke; gleich bist du da
und hier steh ich seid stunden
und mein herz hofft immer noch
sterne stehn schon am himmel
die nachbarn haben licht
sie essen und lachen
aber du bist es nicht
und ich steh hier - stunden?
warte auf dich
gleich kommst du
gleich kommst du
bestimmt
meine tränen sind still
meine seele will schreien
mein mund zittert
ich verbiete ihm den laut
die menschen funktionieren hier so tadellos
wir fallen nur auf
unter all den maschinen
finde ich kein zuhaus
bist du in den sternen?
oder bist du im mond?
an unseren orten suche ich dich
ich wandle ruhelos durch straßen und wälder
irgendwo musst du doch sein
die menschen werden mir so fremd
du warst mit mir im anders-sein
keiner verstehts der den schmerz nicht kennt
und wer hat schon den mut und schaut sich ehrlich selber an?
wir warens, wir warn auf dem weg
zu uns selbst
wie haben wir gesagt;
wer in die welt nicht zu passen scheint
ist nahe dran sich selbst zu finden
und jetzt warte ich hier
fassungslos
und ich flüstere mir selbst zu;
gleich bist du da
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