Freitag, 12. Oktober 2012

zwischen den zeilen
warten

letzte zuflucht
der friedhof die kirche
das alte unbewohnte haus
am rande der stadt
die nacht und die stille

der erste gedanke
vergänglickeit

der erste gedanke bei dir
bei ihm bei ihr

zeit ist variabel
warten kostet nichts

überforderung
das leben fordert
seinen tribut

unterforderung
nur warten
auf eine veränderung

zwischen den zeilen 
sehen
erleben

zwischen den zeilen leben
im hintergrund
wirken

bin ich

leben aus der distanz
und mittendrin
wechselspiele
zwischen heiss und kalt

bis mein herz nicht mehr schlägt

dein tod macht mich sterblich

1 Kommentar:

Matthias hat gesagt…

zwischen den Zeilen
wird es auch
unsere Fussspuren
geben
und vielleicht
auch schon
gegeben haben.
Aber
auf alle Fälle
geben.

Gedankenvertiefte Grüße
Matthias

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