Montag, 29. Oktober 2012

tausend Zungen sprechen von dem Glück zu leben
wieso aber bist du dann gegangen?

nicht mehr essen
nicht mehr schlafen

nur durch träume taumeln

den sternen näher als der erde

und was hab ich verpasst?

wie kann man ein leben halten?

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leere bilder an den wänden
wir brauchen hände
uns zu halten

schützend vor uns stellen
warm umarmen
tief vertrauen

geborgenheit

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hart sind wir gefallen
schmerzhaft wieder aufzustehen

zwischen den krisen taumeln

niemand der uns glaubt
niemand der uns achtet
niemand der unsere worte
ernster nimmt als jeden sonnenaufgang

tod ist ewig
seele auch

was ist wichtiger als ein leben?

dunkle schatten an den wänden
fluten
kommen aus vergangenheiten

wär hält schütend
seine hände über mir?

welches licht wird nie erlöschen?

nah am tod
und öhnmächtig zu handeln

ganze städte sind zu retten

wie verloren kann verloren sein?
wie fühl ich es in mir zerreissen
wie hab ich außen kein fühlen, keine mimik mehr

wohin soll uns das ganze bringen?

nur um leben ringen

kann ich noch tanzen
will ich singen

will ich ausdruck sein
für alles innen

nur um halt ist noch zu ringen

ist er außen nicht
muss ich ihn innen finden

ob ichs überlebe?
darf ich das sagen?

allem gehn gedanken voraus
und planen die tat

wenn wir nur was täten

was wir bräuchten
das zu ahnen und zu sagen

kann es sein
das manche nichts mehr brauchen
trotzdem oder deswegen gehen?

wie ist eine seele noch zu halten
darf man das
und weicht das warten
wenn man in den sternenhimmel sieht?



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