tausend Zungen sprechen von dem Glück zu leben
wieso aber bist du dann gegangen?
nicht mehr essen
nicht mehr schlafen
nur durch träume taumeln
den sternen näher als der erde
und was hab ich verpasst?
wie kann man ein leben halten?
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leere bilder an den wänden
wir brauchen hände
uns zu halten
schützend vor uns stellen
warm umarmen
tief vertrauen
geborgenheit
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hart sind wir gefallen
schmerzhaft wieder aufzustehen
zwischen den krisen taumeln
niemand der uns glaubt
niemand der uns achtet
niemand der unsere worte
ernster nimmt als jeden sonnenaufgang
tod ist ewig
seele auch
was ist wichtiger als ein leben?
dunkle schatten an den wänden
fluten
kommen aus vergangenheiten
wär hält schütend
seine hände über mir?
welches licht wird nie erlöschen?
nah am tod
und öhnmächtig zu handeln
ganze städte sind zu retten
wie verloren kann verloren sein?
wie fühl ich es in mir zerreissen
wie hab ich außen kein fühlen, keine mimik mehr
wohin soll uns das ganze bringen?
nur um leben ringen
kann ich noch tanzen
will ich singen
will ich ausdruck sein
für alles innen
nur um halt ist noch zu ringen
ist er außen nicht
muss ich ihn innen finden
ob ichs überlebe?
darf ich das sagen?
allem gehn gedanken voraus
und planen die tat
wenn wir nur was täten
was wir bräuchten
das zu ahnen und zu sagen
kann es sein
das manche nichts mehr brauchen
trotzdem oder deswegen gehen?
wie ist eine seele noch zu halten
darf man das
und weicht das warten
wenn man in den sternenhimmel sieht?
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